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Zeitreise mit der 360 Grad Kamera oder Blumen-Krimi
Computer-Workshop für geflüchtete und deutsche Jugendliche im Nonnenstieg

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In Zeiten des digitalen Wandels geht auch die politische Bildung neue Wege. „Es ist an der Zeit,“ so die Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Andretta, “auch Computerspiele einzusetzen, um Jugendliche anzusprechen.“ Genau das macht die Initiative „Let’s play Germany!“, die am vergangenen Samstag (29.04.2017) Station in der Wohnanlage für Flüchtlinge im Nonnenstieg machte.

Sieben Jugendliche konnten zusammen mit den Experten der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film, Thomas Kirchberg und Dennis Mielke, selbst Computerspiele gestalten. Die technische Ausrüstung hatten die Profis mitgebracht. Zurzeit bieten sie ihren Workshop in ganz Niedersachsen an. Auf Initiative des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt kamen sie nun auch nach Göttingen.

Zum ersten Mal waren auch Mädchen bei einem der Workshops dabei. Nachdem sie im ersten Teil ein Konzept entwickelt hatten, drehten die Jugendlichen einen Videofilm mit einer 360 Grad-Kamera. Nur durch die gemeinsame Lösung von Aufgaben können darin die Zeitreisenden wieder in die Gegenwart zurückkehren. Das Ergebnis konnten die Gäste mit einer Virtual-Reality-Brille ansehen.

Eine andere Gruppe entwickelte ausgehend von dem Computerspiel Minecraft einen kleinen Kriminalfilm. Auf einer gemeinsam genutzten virtuellen Arbeitsplattform montierten sie die einzelnen Elemente, wie Kulissen, Werkzeuge und Figuren, zu einer Handlung um einen Blumendiebstahl mit Happyend.

Im Abschlussgespräch mit der Landtagsabgeordneten Gabriele Andretta ging es um die Erfahrungen der Mädchen und Jungen. Begeistert berichteten sie über das, was sie tagsüber gemeinsamgestaltet hatten. Auch in der Schule sollten ihrer Meinung nach Computerspiele im Unterricht genutzt werden. Besonders im Religions- und im Geschichtsunterricht konnten sie sich das vorstellen. Die Abgeordnete versprach, die Anregungen nach Hannover in den Landtag mitzunehmen. Sie will sich für eine Fortführung des Projektes einsetzen.

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Am Montag, den 24. April 2016 von 19 bis 21 Uhr kommen Menschen aus 16 Ländern miteinander ins Gespräch.

In der Aula der ehemaligen Voigtschule, Bürgerstraße 15, Eingang Gartenstraße:
Es treffen sich Bewohner und Helfer, Flüchtlinge und Menschen aus Göttingen.
Geflüchtete und Helfer erzählen von ihren Perspektiven und Hoffnungen.
Mit Musik von Georg Waadt, Laute & Mohamed Ibrahim, Keyboard.
Talk am Wall ist Kulturaustausch, Kennenlernen und schafft Kontakte für die Zukunft.
Saft, Limo & Salzgebäck sind willkommene Mitbringsel.

Mit freundlichen Grüßen
Annabel Konermann

Koordination Ehrenamt der Bonveno-Flüchtlingsunterkünfte
0176-620 497 35, 0551-250 305 59
a.konermann@bonveno-goettingen.de


Gartenprojekt in der Wohnanlage Nord

Bei bestem Wetter wurde Rindenmulch für die Wege aufgeschüttet und Äste für den geplanten "Natur-Weiden-Zaun" aufgeschichtet. Gemeinsam mit einigen Bewohner*innen arbeiten die Ehrenamtlichen fleißig bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Der Frühling kommt - spürbar und sichtbar.
 
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Die Wohnanlage Nord sucht ab sofort Bundesfreiwilligendienstleistenden.

Stellenbeschreibung: Die Unterkunft besteht aus 51 Wohneinheiten und mehreren Gemeinschaftsräumen, die Platz für etwa 300 Personen bietet. Hauptsächlich leben hier Familien mit Kindern aus Syrien, Afghanistan und Tschetschenien. Bundesfreiwilligendienstleistenden unterstützen das hauptamtliche Betreuer*innen-Team beim Organisieren der Belange der Bewohner*innen. Zudem werden die Bewohner*innen bei Arztbesuchen, Einkäufen und vielen organisatorischen und alltäglichen Dingen begleitet.
 
Voraussetzungen: Interesse und Freude an der Arbeit mit Menschen unterschiedlicher Herkunft sowie Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den aktuellen Problemen der Asylsuchenden und Flüchtlinge, gute Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität,Team- und Konfliktfähigkeit.

 

Bei Interesse bitte melden bei:

Marieke Thüne
- Einrichtungsleiterin -
Europa-Allee 1 D
37079 Göttingen
Tel.: 0176 700 434 59
 

Mülltrennungs-Workshop

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In der Europaallee wurden in der letzten Woche Workshops durchgeführt, bei dem die komplizierte Mülltrennung mit Dolmetschern geübt wurde. Die Resonanz war noch am selben Tag zur Freude der Hausmeister sichtbar.


Frauen stärken!

Am Weltfrauentag (08. März 2017) überraschten die Bonveno-Mitarbeiterinnen die Bewohnerinnen mit Blumen.

Viele Geflüchtete leiden unter Benachteiligungen im gesellschaftlichen Leben, in Bildung und auf dem Arbeitsmarkt. Frauen oft noch deutlicher als Männer. Eindrittel aller in Deutschland lebenden Geflüchteten sind weiblich. "In den Flüchtlingsunterkünften fehlen Schutzkonzepte und Informationen, bei der Sprachförderung und der Arbeitsmarktintegration sind Flüchtlingsfrauen deutlich benachteiligt. Auch sind insbesondere geflüchtete Frauen vom Aussetzen des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte betroffen", so der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Daher soll diese Geste der Mitarbeiterinnen auf die Situaion der Frauen aufmerksam machen und ihre Position zu stärken.

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Bonveno sucht dringend ehrenamtliche Dolmetscher*innen für folgenden Sprachen:

Arabisch
Farsi
Dari
Tigrinya
Somali
Georgisch
Tschetschenisch
Kurdisch
 
Bitte melden bei:
Annabel Konermann
Koordinatorin Eherenamt
Telefon: 0176 620 497 3 oder 0551 250 305 59
 

 


 

BUFDI gesucht!

Bonveno gGmbH bietet zur Betreuung und Koordinierung der neu eingerichteten Sporthalle im Flüchtlingswohnheim am Nonnenstieg eine BUFDI Stelle. Interessenten melden sich bitte unter folgende Kontaktadresse:

Bonveno gGmbH

Wohnanlage für Flüchtlinge

Nonnenstieg 72

37075 Göttingen

Tel: 055138489797

E-Mail: j.Yazdani@bonveno-goettingen.de

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Integrationskonferenz „Bürgerschaftliches Engagement“ am 06.03.2017 in Hannover: Bianka Bürmann, Conny Hiller, Indira Khalikova und Kollegin sowie Detlef Büchner haben das Trägerspektrum der Göttinger Wohlfahrtspflege  in der Flüchtlingshilfe würdig vertreten (Ministerin Cornelia Rundt war auch da)

 


IWF:  Einweihung des neuen Freizeit-, Kultur- und Sportraumes

Am Freitag, den 27. Januar fand die Einweihung des neuen Freizeit-, Kultur- und Sportraumes statt. Hier können die Bewohner*innen sich ab sofort treffen, Billard und Kicker spielen, an Ausdauer und Kraft-Geräten Sport treiben und andere größere und kleinere Veranstaltungen durchführen. Dank der Bewohner*innen, der ehrenamtlichen Helfer*innen und dem Göttinger Künstler und Fotograf Arasch Zandieh schmücken bunte Grafitties die Wände. Die Mitarbeiter*innen haben lange nach einem/einer zuverlässigem/n Sprayer/Sprayerin gesucht und per Zufall beim Fotoprojekt vor Ort erfahren, dass Arasch Zandieh früher selbst Sprayer war. Ehrenamtlich übernahm er die künstlerische Umsetzung und steuerte seine Ideen bei. Die Bewohner*innen aus allen dort vertretenen Nationen zeigten großes Interesse und haben fleißig mitgeholfen. Während der Weihnachtsferien, als ohnehin kaum Unterricht und Programm statt fand, wurde an mehreren Tagen eine alte weiße, fünf mal vier Meter Wand zum Symbol bunter Vielfalt, die nun Spiel, Spaß und Kultur miteinander verspricht. Unter erschwerten Bedingungen mit Mundschutz und bei geöffnetem Fenster und niedrigen Temperaturen haben sich alle Beteiligten sehr große Mühe gegeben. Vielen Dank für den Einsatz! Wir danken auch Dr. Volker Bullwinkel, Geschäftsführer des Paritätischen Dienstes Göttingen, der die Kostenübernahme für die Farben durch Spende ermöglicht hat.
 

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    Weihnachtsgrüße aus Damaskus

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    Artikel aus dem GT vom 26.11.2016


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    Musik, Kunst und ein Buffet aus 15 Nationen

    Geburtstagsfeier im IWF

    Am Freitag, den 25. November feierten viele Gäste mit den 132 Bewohner.
     
    Ein Jahr ist es her, als die ersten Personen die Unterkunft bezogen. "Viele Bedenken, die anfangs aufkamen, konnten wir über die vergangenen Monate beseitigen", sagt Michael Bonder zu Beginn der Veranstaltung. Er ist erfreut, wie gut sich alles entwickelt hat. Auch die Mitarbeitenden und die Leitung der Unterkunft sind sich einig. "Die wenigen schwierigen Situationen konnten wir schnell und unkompliziert lösen. Dank der guten Arbeit aller Haupt- und Ehrenamtlichen und der Mithilfe der Bewohner*innen ist uns ein harmonisches Zusammenleben hier gelungen", so Jawed Yazdani.
     
    Neben Salaten, Teigwaren, bunten Reistellern und Süßspeisen, konnten die Gäste sich von dem künstlerischen und kulturellen Programm, was im Haus statt findet, ein Bild machen. Pünktlich zum Fest eröffnete Arasch Zandieh in einem Saal dort seine Ausstellung mit Portraitfotografien, die er von den Bewohner*innen gemacht hat. Auch das geförderte Projekt von KUNST e.V in Zusammenarbeit mit Carola Kühler, Göttinger Aktionskünstlerin, bekannt durch das Soziokultur- Projekt KulturStühle, konnten alle Gäste bestaunen. Die entsprechenden Bilder schmücken nun die Flure und bringen Farbe auf die weißen Wände. Zudem gab es Musik, ein Kinderpuppentheater und eine kurze Theateraufführung vom boat people projekt, das im gleichen Gebäude probt und Stücke aufführt.
     
    Ein wunderbarer Abend!
    S. Raymaekers
     

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    Dr. Michael Bonder, Naoual Ghafari, Jawed Yazdani und Conny Hiller v.l.n.r. eröffneten das Fest.

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    Das boat peaople project führte eine Szene aus ihrem aktuellen Stück auf.

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    Die Musikband des Abends mit ihrem jüngsten Mitglied..

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    Bewohner*innen, Gäste, Mitarbeitende kamen zusammen und feierten.
     
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    Die Songtexte wurden ins Deutsche übersetzt.
     
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    Das von KUNST e.V. geförderte Kunst- Projekt, was mit Carola Kühler (Göttinger Aktionskünstlerin,
    bekannt durch das Soziokultur- Projekt KulturStühle) realisiert wird, verschönert nun die
    Flurwände im ehemaligen IWF.

     


    Mehr Platz zum Spielen und sich Begegnen

    Renovierungsarbeiten in der Aula der ehemaligen Voigtschule

    Das ambulante Team in der ehemaligen Voigtschule war auch am Wochenende fleißig und hatte zum Glück ein paar fleißige Bewohner, die Lust und Spaß am Helfen hatten. Eine "Kinderecke" ist fertig geworden. Jetzt warten alle auf den letzten Feinschliff, damit die ehemalige Aula hoffentlich bald als Aufenthaltsraum tagsüber genutzt werden kann.

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    Rutschen und klettern im IWF

    Spielplatzeinweihung in der Wohnanlage

     
    Die Kinder der Wohnanlage im ehemaligen IWF-Gebäude freuen sich riesig!
    Der neue Spielplatz ist endlich fertig. Zur offiziellen Einweihung am 21.10.2016 sind
    viele der Unterstützer*innen gekommen, um mit den Kindern und Betreuer*innen zu
    feiern.
     
    Dank großzügiger Spenden und ehrenamtlicher Hilfe konnten Schaukeln,
    Rutsche, Klettergerüst, Sandkasten, Bänke und Bepflanzung hinter dem Gebäude
    errichtet werden. Neben vielen anderen Unterstützer*innen zählen zu den
    Hauptspender*innen: Zufall Logistic Group, Jörg Rotthowe; Graf Verwaltung AG,
    Anette Graf-Sturm; Ruhmepark AG, Friedrich Leinemann; Bandelow und Uhlendorff ,
    Dietmar Uhlendorff ; B & F Garten- und Landschaftsbau GmbH, Martin Bierkoch und
    Deutscher Odd Fellow-Orden, Gauss Weber Loge in Göttingen, Obermeister Dieter Peipert.
     
    Die 15 Kinder im Kindergarten- und Schulalter haben von ihrem Betreuungs- und Spielraum
    direkten Zugang zu den Geräten. „Ich liebe diese Kinder und freue mich sehr, dass sie nun
    so einen tollen Spielplatz zum Toben haben“, berichtet die Betreuerin, Astrid Müller, begeistert.
    Kinder brauchen viel Bewegung und Raum für ihre Entwicklung.
    Der Spielplatz am Nonnenstieg 72 bietet dies.
     
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    Zum Dank haben die Kinder einen Tanz aufgeführt.
     
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    Endlich gibt es Spielgeräte zum toben.

     

     


    Ein Jahr Zieten

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    Die große Jubiläumsfeier am Freitag,

    den 9. September

     

    Alle sind sich einig, es wird Zeit Danke zu sagen. Bettina Briesemeister, Leiterin der Anlage,  Dr. Michael Bonder, Geschäftsführer von Bonveno und Siegfried Lieske, Stadtrat der Stadt Göttingen eröffnen die Feier auf dem neuen überdachten Sportplatz der Wohnanlage auf den Zietenterassen in Göttingen.

     

    Ein Jahr ist es her, als die ersten Geflüchteten in die Wohnanlage eingezogen sind. Der erste Bauabschnitt war gerade abgeschlossen und die anderen beiden wurden bis Oktober fertig gestellt, sodass alle einige Zeit auf der Baustelle lebten und arbeiteten. Inzwischen ist viel geschehen: Die Außenanlagen grünen und blühen. Der Spielplatz wird viel genutzt. Und in den Gemeinschaftsräumen reden, kochen, leben die Bewohner gemeinsam mit Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, auch und besonders heute. Seit der Eröffnung im letzten Jahr haben circa 80 Personen die Wohnanlage wieder verlassen und sind in eigene Wohnungen oder zu Familienangehörigen gezogen. Erfreulicherweise sind inzwischen auch viele Familien ein- oder nachgezogen. Viele von Ihnen sind gekommen.

    Einer der 180 Bewohner hält auf Syrisch, Arabisch und Farsi eine Dankesrede. Nicht alle verstehen, was er sagt, aber alle wissen, was er meint. Er dankt den Mitwirkenden, die sich im vergangen Jahr so sehr bemüht haben, dass sich die Bewohner der Zieten gut aufgehoben fühlen. Angefangen bei den Bauarbeitern, über die Nachbarn, die Ehrenamtlichen vom Runden Tisch Zieten, die Mitarbeitenden und nicht zuletzt die Bewohner*innen selbst. Jeder packt da an, wo er oder sie kann. Es ist viel geschafft, Menschen sind ein- und umgezogen, vieles wurde um- oder neugebaut und optimiert, Diskussionen geführt und Reibungen versucht offen zu klären. Anschließend spielen noch zwei der Darsteller*innen vom boat people project eine kleine Szene, bis dann endlich das Buffet eröffnet wird. Am Ende sind alle froh und besprechen die letzten Monate und planen gemeinsame Projekte bei selbst zubereiteten Reisgerichten, Salat und Gebäck.

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    (Auf dem Gelänge und aus den Fenstern hingen Schilder mit Danksagungen)

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    (Zwei vom boat people projekt haben eine Szene gespielt)

     

     


    Helfer für die Kleiderkammer auf den Zietenterassen gesucht!

    Das Sachspenden-Team des RundenTischZieten sucht dringend freiwillige Helfer für die Kleiderkammer der Bonveno-Wohnanlage auf den Zietenterassen.

    In der Kleiderkammer werden seit fast einem Jahr durch freiwillige Helfer Sach- und Kleiderspenden angenommen, sortiert und zu regelmäßigen Terminen in kleinen Gruppen an die Bewohner ausgegeben. Neben dieser praktischen Funktion ist die Kleiderkammer zu einer entspannten Begegnungstätte für Geflüchtete und Helfer geworden.

    Damit dieses erfolgreiche Projekt auch in Zukunft fortgeführt werden kann, suchen wir motivierte und engagierte Helfer, die Lust haben, sich (vorzugsweise regelmäßig aber auch gerne sporadisch) bei den Terminen vor Ort einzubringen. Haupteinsatzzeiten sind dienstagvormittags sowie donnerstag- und freitagnachmittags. (Sprachliche) Vorkenntnisse sind nicht erforderlich aber natürlich sehr willkommen (z.B. Arabisch, Farsi, Dari).

    Interessierte sind herzlich eingeladen, die Arbeit des Sachspenden-Teams an einem der regulären Termine in der Kleiderkammer kennenzulernen.  

    Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: sachspenden.rtz@gmail.com

    Spendenzeiten und eine aktuelle Bedarfsliste finden Sie unter: http://rundertischzieten.jimdo.com/sachspenden/

    (Anmerkung: Die Kleiderkammer befindet sich im zweiten Stock und ist leider nicht barrierefrei erreichbar.

     


     

    KIKUS-Sprachlernmethode am Nonnenstieg vorgestellt

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    Hamid lernt jetzt deutsch. Lesen und Schreiben kann er noch nicht. Aber er isst für sein Leben gern Mandeln, deshalb weiß er auch schon, dass es „die Mandel“ heißt. An seinem Geburtstag bringt Hamid Kekse mit in den Kinderrraum und sagt „die Mandelkeks.“ Die grammatikalische Regel, dass der Artikel sich im Deutschen bei zusammengesetzten Wörtern nach dem hinteren Nominativ richtet, ist für Fünfjährige keine sinnvolle Erklärung. Hier hilft KIKUS.

    Am 17. und 18. Juni 2016 treffen sich insgesamt 14 Betreuerinnen und Ehrenamtliche auf Einladung von Bonveno, um die Sprachlernmethode von KIKUS (Kinder in Kulturen und Sprachen) kennenzulernen. Zwei Tage lang stellen zwei Referentinnen vom Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit aus München neben Theoretischem zum Spracherwerb diese Methode vor. Die Workshop-Teilnehmer/innen, alle bezüglich Sprachunterricht für Kinder bereits vorgebildet und zum Teil mit langjähriger Berufserfahrung, lernen viele praktische Beispiele und neue Sprachförderinhalte zu Wortschatz, Grammatik und sprachlichen Handlungsmustern kennen. KIKUS-Stunden werden mit viel Freude geplant und durchgespielt. Am zweiten Tag präsentieren die hoch motivierten und sehr engagierten Workshop-Teilnehmerinnen ihre am Abend zuvor gemachten Hausaufgaben mit eigenen Ideen als Ergänzung zu den KIKUS-Unterrichtsmaterialien.

    Zweimal mittags bekocht von einem ehemaligen Bewohner aus Syrien, erleben 13 sehr engagierte Frauen sowie ein hoch motivierter junger Mann anregende und unterhaltsame Tage mit dem Fazit: „Am liebsten würden wir sofort loslegen. Wir könnten doch schon in den Sommerferien beginnen.“ Hamid bekommt dann viele, durch unterschiedliche Farben markierte Bildkarten, mit denen er Wörter zusammensetzen kann und die ihm helfen, die Grammatikregel selbst abzuleiten. So macht lernen Sapß! Auch in den Ferien.

     


    Zukunftstag!

    Das Laser Labor Göttingen hat für sechs Schüler aus den von der Bonveno betreuten Einrichtungen seine Türen zum Zukunftstag geöffnet und ihnen einen Einblick in die spannende Arbeit der Lasertechnik gegeben. Es wurden Lichtmessungen durchgeführt, Namensetiketten mit Laser und Plotter erstellt, Zellen unter Mikroskopen betrachtet und Licht - Holograme für das Handy gebaut. Die Kinder und die Mitarbeitenden des Labors sind begeistert gewesen und die Kinder bedanken sich nochmals herzlich für den interessanten und hochspannenden Tag!

     

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    AWO und Bonveno werden vom Verein KUNST für Flüchtlingsprojekte gefördert.

    Die AWO erhält 1.100 € für ihr Projekt "Gestalten ohne Grenzen" und die Bonveno 1.000 € für ihr Projekt "Wir machen uns ein Zuhause" in der Wohnanlage Nonnenstieg. Dort sollen Räume gemeinsam mit den Bewohnenden künstlerischen gestaltet und verschönert werden. Im AWO Projekt sollen Menschen mit Fluchterfahrung in Workshops im AWO Kunst- und Kreativladen künstlerische/ kunsthandwerkliche Methoden und Techniken kennenlernen.

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    Sarah Raymaekers, Dr. Michael Bonder und Conny Hiller freuten sich über die großzügige Förderung.


    Kinder an die Macht - wahre Heldinnen der Integration
    Praktische Integration auf kleinen Füßen und in kleinen Schritten
    Einfach wundervoll!

    (Göttinger Tageblatt vom 11.03.2016)

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    Großes Lob während eines großen Kennenlern-Treffens  von Wolfgang Meyer für die Bonveno-Mitarbeiterin Mitra Mansoori und das entspannte Verhältnis und die gute Zusammenarbeit der ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und –helfer in Geismar mit der Bonveno Göttingen gGmbH.
    Lesen Sie mehr zu der gelungenen Veranstaltung im GT:

    „Nachbarn treffen Nachbarn“
    Geismaraner lernen Flüchtlinge kennen

    Sudanesisches Essen, Gespräche über die Heimat und das Leben als Flüchtling: Unter dem Motto „Nachbarn treffen Nachbarn“ haben Ehrenamtliche und Flüchtlinge am Montag die Geismaraner eingeladen.

    Geismar. „Schön, dass der Saal so voll ist,“ freute sich Göttingens ehemaliger Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) im ausgebuchten Gasthaus „Zur Linde“. Neben den Geismaranern saßen auch zahlreiche der neuen Bewohner der Flüchtlingsunterkunft im Moritz-Jahn-Haus zwischen den Gästen, einige Dolmetscher machten Gespräche möglich.

    Zugleich hatten einige der überwiegend sudanesischen Flüchtlinge bei den Vorbereitungen geholfen. „Ich will anderen helfen, so wie mir geholfen wurde,“ erzählte Mahmud Abdul Assiz. Nicht ohne Stolz präsentierten er und andere Flüchtlinge das Essen: Eine traditionelle Erbsensuppe, Salat, Couscous und Reis sowie Lamm und Hähnchen: „Alles ein Bißchen europäisch gemacht, damit die Gäste das auch essen können,“ erklärte der Wirt des Gasthauses, Khalid Zarouite, der selber aus Marroko stammt.14989149

    Angst ist immer präsent

    Zugleich wollten die Ehrenamtlichen auch über die Situation im Sudan informieren: Hartwig Fischer (CDU) beispielsweise „nimmt das ganze persönlich mit“. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Afrika-Beauftragte der CDU berichtete, wie der Bürgerkrieg in Sudan „die Menschen zwischen den Fronten der Regierung und den Dschandschawid-Milizen zerrieben hat“. Zugleich sei die Angst der Sudanesen auch hier präsent, viele der Bewohner des Moritz-Jahn-Hauses befürchteten immer noch, ausgespäht und verraten zu werden.

    Mit dem umfangreichen Essen wollten die ehrenamtlichen Unterstützer der Flüchtlinge im Moritz-Jahn-Haus auch Spenden sammeln: Neben dem Knüpfen von Kontakten zu Sportvereinen plant Meyer als nächstes die Einrichtung einer Fahrradwerkstatt.

    Von Christoph Höland (GT am 01.03.2016)

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    Gute Stimmung, gegenseitiges Kennenlernen: Alle Mohammad (Sudan), Nachbarin Caroline Werner und Sabri Anur (Sudan)

    (Quelle: Wenzel).


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    2016-02-05 Integration durch Musik

    2015-12-10 Wimmelbild Aktion

    2015-08-22 Göttinger Tageblatt "Thema des Tages"

    2015-08-21 Göttinger Tageblatt "Oppermann besichtigt Baustelle"

    2015-08-05 Blick "Gemeinsam für Flüchtlinge"

    2015-07-15 Bonveno - Eine willkommene Entscheidung

    2015-07-10 Göttinger Tageblatt "Maßstäbe in der Willkommenskultur"